INTERVIEW MIT DJ MR. CLOU

Erzähl uns was von Dir. Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Uwe Fleischer und ich habe 1981 das Licht der Welt in Heltau, Rumänien erblickt. Seit meinem sechsten Lebensjahr lebe ich im Münchner Landkreis.

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INTERVIEW MIT WALTER MARTÍNES TRIO

1. Erzählt uns etwas über Eure Band. Wer seid Ihr? Wie würdet Ihr Eure Identität als Band beschreiben?

Wir sind das „Walter Martinez Trio“ aus Rostock. Wir sind 3 Musiker aus 3 verschiedenen Nationen und unser Repertoire besteht aus eigenen Kompositionen und Interpretationen bekannter und noch bekannterer Songs.

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INTERVIEW MIT BARRIO LATINO

1. Tell us something about your Band Street. Who are you, and how would you describe your identity as a band?

Barrio Latino is the first Timba orchestra from Hungary. Our original songs are all timba, but we also play classic salsa covers (like "El Cantante") and latin-jazz songs.

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INTERVIEW MIT DJ NORB

1. Erzähl uns von dir: Wer bist du und was machst du?

Hi, ich bin DJ Norb. Als Salsa-und Kizomba-DJ mische ich Musik, um sie meinem Publikum zu präsentieren und ihnen einen schönen Tanzabend zu bereiten. Außerdem organisiere ich Tanzveranstaltungen rund um Salsa, Bachata und Kizomba im Großraum Nürnberg.

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INTERVIEW MIT DILETANTO

1. Erzählt uns etwas über Eure Band. Wer seid Ihr? Wie würdet Ihr Eure Identität als Band
beschreiben?

Die musikalische Idee von dileTanto ist es, die verschiedenen Musikstile, die heute unter dem Namen Salsa laufen, zu zeigen.

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INTERVIEW MIT
LUKAS GSTIR "LG-TUNE"

1. Erzähl uns was von Dir. Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Lukas Gstir, ich studiere Soziologie und Recht und performe am Abend und an den Wochenenden als DJ an den Turntables.

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INTERVIEW MIT
QUARTER STREET

1. Tell us something about Quarter Street. Who are you, and how would you describe Quarter Street’s identity as a band?

Quarter Street started when me (Luis) and Cris got together and decided we needed to play salsa again. We had been busy working on Hip Hop stuff for a long time and just wanted to get back to playing Salsa Dura. We love that old school Salsa sound.

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INTERVIEW MIT
DEEJAY GITANO

1. Erzähl uns was von Dir. Wer bist Du und was machst Du?

Hola! Ich bin DJ Gitano - hauptberuflich bin ich eigentlich Graphic-, Web- und Motion-Designer, zu Deutsch: Mediengestalter.

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Für die Medieninhalte ist DeeJay Gitano verantwortlich.

INTERVIEW MIT DJ NAUDY

1. Erzähl uns was von Dir. Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Naudylver Martinez, ich lebe seit einer Weile in Berlin und meine große Leidenschaft ist die Musik. In meinem „normalen Leben“ bin ich Hilfskoch in einer Großküche und in meiner Freizeit arbeite ich als DJ.

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Das Wichtigste über Salsa-Musik

Wer es liebt Salsa zu tanzen, der ist meist auch ein Fan von Salsa-Musik. Für viele ist das schlicht gleichbedeutend mit kubanischer Musik, doch Salsa-Musik ist viel mehr als nur das. Sie ist eine komplexe Mischung aus verschiedenen musikalischen Einflüssen und hat selbst wiederum viele verschiedene Stile ausgebildet. In diesem Beitrag erfährst Du das wichtigste über die Geschichte und Entstehung von Salsa-Musik, Unterstile und Varianten und natürlich auch bekannte Musiker.

Ursprung und Geschichte der Salsa-Musik

Wie eingangs schon erwähnt: Salsa-Musik wird häufig mit kubanischer Musik identifiziert. Musikalisch betrachtet ist das natürlich nicht ganz verkehrt: In der Tat ist es der kubanische Son, der Salsa-Musik maßgeblich prägte.

Der Son selbst wiederum speist sich aus spanischen und afrikanischen Quellen. Die afrokubanischen Trommelklänge treffen auf den spanischen Canción. Auch Elemente von Jazz, später auch Rock und R&B sind in die Salsa-Musik eingeflossen. Die Ursprünge der Salsa-Musik lassen sich bis in die 1930er Jahre hinein zurückverfolgen.

Dem Entstehungsort nach ist Salsa-Musik jedoch keine kubanische Musik. Sie entstand vor allem in dem 1970er Jahren in New York City und wurde vor allem von der puerto-ricanischen Community ins Leben gerufen und weltweit populär gemacht.

Was alles genau den Begriff Salsa umfasst, ist allerdings ebenso diffus wie die Details seiner Herkunft. Hier gab es teilweise erbitterte Kämpfe darum, was Salsa ist und was nicht, wem Salsa „gehört“ und ob der Begriff überhaupt angemessen ist. Solche Diskussionen sind typische Prozesse der Aushandlung subkultureller Identität und auch in anderen Musikkulturen zu finden, beispielsweise in der US-amerikanischen Countrymusik.

Dass der Begriff „Salsa“ recht unscharf ist, überrascht zudem nicht, wenn man sich vergegenwärtigt, wie er entstand. Denn tatsächlich war das Wort „Salsa“ in seiner Bedeutung als „scharfe Sauce“ zuerst da. Erst später begannen Menschen lateinamerikanischen Ursprungs, Musik, die irgendwie „scharf“ und „wild“ klang mit diesem Begriff zu belegen – weil die Musik eben genauso „hot“ war wie die Sauce. Entsprechend war Salsa eher ein musikalischer Sammelbegriff, um deren „Eigentum“ sich erst später gestritten wurde.

Musikalische Gestaltung von Salsa-Songs

Zur musikalischen Gestaltung von Salsa-Liedern gibt es viel zu sagen – mehr als dieser kleine Beitrag leisten kann – wenn Du Dich für die musikwissenschaftlichen Details interessierst, findest Du im Internet ausführliche Beiträge, die auch auf entsprechende Bücher verweisen, in denen Du noch genauer nachlesen kannst.

Im Kern basiert Salsa-Musik von der Instrumentierung her entweder auf dem „son conjunto“ mit Blasinstrumenten als Basis sowie Congas, Pauke und Bongos oder auf der „charanga“, die vornehmlich aus Streichern besteht.

Salsa-Lieder bestehen meist aus einer „klassischen“ Alternation von Strophe und Refrain, wobei der Refrain oft nach einem Call-Response-System aufgebaut ist, das man auch Montuno nennt. Call-Response-Muster sind typische afrikanische Elemente in der Salsa-Musik. Man findet sie in traditioneller afrikanischer Musik, aber auch etwa in den nordamerikanischen „work songs“ der afroamerikanischen Sklaven.

Salsa-Musik: Genres und Varianten

Aufgrund der bereits angesprochenen Schwammigkeit des Salsa-Begriffs ist es auch schwer zu bestimmen, welche Musikform noch zu Salsa gehört und als eine „Spielart“ betrachtet werden kann und welche ein eigenes Genre darstellt. Ein paar wichtige Subgenres sollen hier – trotz aller Strittigkeit – einmal aufgeführt werden.

Timba

Wenn Du ein Fan kubanischer Musik bist, hast Du von „Timba“ bestimmt schon gehört. Timba ist die Bezeichnung für die zeitgenössische Salsa-Musik aus Kuba. Timba ist schnell und weist starke afrokaribische Einflüsse auf.

Sehr oft hört man darin die Call-Response-Patterns, die oben bereits beschrieben wurden. Oft liegt diesen Salsa-Liedern die klassischen Rumba-Struktur zugrunde. Dabei startet der Song langsam, steigert sich in einen typischen Salsa-Rhythmus und endet mit einem Call-Response-Muster.

Nicht selten nutzen Timba-Musiker auch Elemente aus anderen auf Kuba populären Musikformen wie Reggae oder Hiphop.

Zu den bekannsten Vertretern von Timba-Musik gehören etwa Los Van Van, Charanga Habanera oder NG La Banda.

NuYorican Salsa

Als „NuYorican“ (auch: “New Yorican”, aus „New York“ und „Puerto Rican“) wird Salsa bezeichnet, der Mitte des 20. Jahrhunderts in New York entstand und von Immigranten aus Puerto Rico gespielt wurde.

Dass die Puerto Ricaner einen so viel stärkeren Einfluss auf die lateinamerikanische Musikszene in New York hatten als die Kubaner, hatte wohl primär politische Gründe. In den 1940er und 1950ern waren kubanische Musiker noch eine wichtige Größe in New York.

Doch mit der Machtübernahme durch Fidel Castro und der Kubakrise schwand dieser Einfluss rapide, und die Puerto Ricaner prägten fortan das musikalische Leben der Ostküstenmetropole.
Typisch für diesen Salsa-Stil sind seine Geschmeidigkeit und Eleganz. Oft haben diese Salsa-Songs Jass-Anklänge.

Wichtige Vertreter dieses Salsa-Stil sind zum Beispiel Celia Cruz, Willie Colon oder The Spanish Harlem Orchestra.

Salsa Dura

„Harter Salsa“, Salsa Dura, nennt sich der kolumbianische Salsa-Stil. Wie der Name schon nahelegt, handelt es sich um einen sehr schnellen Salsa-Stil. Ein hervorstechendes Merkmal ist der ausgeprägte Big Brass-Sound. Dadurch erinnert Salsa Dura immer auch an den klassischen kubanischen Mambo. Bekannte Vertreter des Salsa Dura sind beispielsweise die Latin Brothers, Group Niche oder auch Fruko Y Sus Tesos.

Die Lyrics der Salsa-Lieder

Vielleicht sprichst Du auch kein Spanisch und denkst – wie übrigens viele Menschen – dass es in Salsa-Liedern eigentlich hauptsächlich um Liebe geht. Tatsächlich geht es darum sehr oft, aber keineswegs ausschließlich.

Neben den reinen „Tanznummern“ mit entsprechend meist simplen Texten und romantischen Liebensliedern gibt es auch sehr anspruchsvolle Liedtexte, die meist soziale und politische Themen ansprechen – ein Beispiel dafür ist „La Libertad – lógico“ von Eddie Palmieri. Dies hat auch mit der Situation der Minderheit der Hispanics in den USA zu tun, wo Salsa sich entwickelte.

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Aspekt in Salsa-Lyrics ist der „machismo“, der als eine Art Affirmation der eigenen Männlichkeit gelesen werden kann. Männliche Spöttelei und Selbstdarstellung ist also auch ein häufiger Bestandteil von Salsa-Lyrics. Wissenschaftler führen diese Erscheinung darauf zurück, dass Musiker – gerade in der Anfangszeit des Salsa – oft aus bescheidenen Verhältnissen kamen und ein bescheidenes Bildungsniveau durch „Machismo“ kompensierten.

Salsa – ein komplexes Phänomen

Unser Fazit: Salsa in einem kleinen Artikel wie diesem erschöpfend zu erklären, kann natürlich nicht gelingen. Das geht schon deshalb nicht, weil – wie eingangs gesagt – unklar ist, was überhaupt als Salsa zu bezeichnen ist und was nicht.

Wenn Du aber auf den Geschmack gekommen bist, hast Du nun eine erste Orientierung in diesem komplexen musikalischen Feld, die Dir hoffentlich genug Ansätze bietet, Dir Deinen eigenen Weg durch das musikalische Dickicht der Salsa-Welt zu schlagen. Es lohnt sich in jedem Fall.

Wenn Du auf der Suche nach Events in Deutschland bist, bei denen Du Salsa-Lieder live hören kannst, findest Du alle Infos auf unserer Festival-Übersicht!

 

 

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