Mythos Salsa …und die Wirklichkeit › Salsaland

Kennst Du das auch? Du erzählst jemandem, dass Du Salsa tanzt und man schaut Dich ein bisschen schräg von der Seite an? Hast Du auch schon oft gehört, dass Salsa nur etwas für Menschen ist, die dringend auf Partnersuche sind… vorzugsweise für nur eine Nacht?

Salsa-Mythen

Manchmal haben Menschen eine umso stärkere Meinung von einer Sache, je weniger Ahnung sie davon haben. So ist es auch beim Salsa: In den Köpfen vieler Menschen sind mit Salsa starke Bilder verknüpft, ohne dass sie eigentlich überhaupt je Salsa getanzt haben oder auch nur jemanden kennen, der Salsa tanzt. Und mit der Realität haben diese Bilder dann meist herzlich wenig zu tun. Oder doch?

Was ist wirklich dran am Klischee Salsa? Wir spüren den wichtigsten Mythen nach.

Salsa ist versaut

Nein. Nicht wirklich. Aber aus irgendeinem Grunde denken das noch immer unglaublich viele Menschen. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Tanzschulen, die sich diesen Mythos vom „Sexy Salsa“ auf die Fahnen schreiben. Schließlich gilt immer und überall: „Sex sells“. Doch wirklich etwas dran ist daran nicht. Jedenfalls muss man dieses Thema bedeutend differenzierter betrachten.

Natürlich geht es bei Salsa – wie bei vielen Paartänzen – um die Interaktion von Mann und Frau, und das beinhaltet eine gewisse Nähe, ein Zusammenspiel, das in gewisser Hinsicht durchaus als erotisch beschrieben werden kann.

Das bedeutet aber nicht, dass ein gemeinsamer Salsa-Tanz unweigerlich im Bett endet, und jeder Salsa-Lehrer von seinen Schülerinnen nur das Eine will. Das kommt zwar vor, ist aber eher eine Seltenheit und wird in der Szene auch nicht unbedingt gern gesehen.

Woher das „Oversexed“-Image von Salsa kommt, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen. Sicherlich hat die Filmindustrie damit etwas zu tun, die lateinamerikanische Tänze gerne verrucht und erotisch darstellt. Vielleicht entstand so der „Dirty Dancing“-Mythos über Salsa – als eine unzulässige Verallgemeinerung einer ohnehin für den Hollywoodstreifen verfremdeten und sexualisierten Tanzkultur

Eine „Latino-Garderobe“ ist unverzichtbar

Noch so ein potentielles Erbe aus den Hollywoodstreifen: Was eine echte Salsera ist, trägt natürlich heiße Latino-Fetzen am Leib, mit vielen Fransen, eng geschnitten und mit tiefem Ausschnitt. Und auch die Herren müssen natürlich im Elvis-Dress mit tiefem Ausschnitt auftreten.

Nein. Auch das muss wirklich nicht sein. Und es würde vermutlich in einem normalen Salsa-Club auch irgendwie seltsam deplatziert wirken. Salsa ist modern, frisch und unkompliziert.

Darum tanzt Du eigentlich in den Klamotten, in denen Du Dich am wohlsten fühlst. Das können Jeans und ein schicken T-Shirt bzw. Oberhemd sein, aber natürlich auch ein Rock oder ein Kleid bei den Damen.

Du wirst in Salsa-Clubs und auf Salsa-Partys jede Menge verschiedener Outfits finden. Wenn kein spezifischer Dresscode angegeben ist, kommst Du also einfach, wie Du magst!

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Nur Latinos tanzen richtig gut Salsa

Aaah, das berühmte Vorurteil mit dem „Im-Blut-Haben“! Stimmt, es gibt Menschen, die haben das Tanzen im Blut. Andere müssen viel mehr dafür tun, um gut zu tanzen.

Das hat wohl etwas mit Talent, mit Naturbegabung zu tun. Aber mit dem ethnischen Hintergrund ganz sicher nicht! Dass Laien auf diese Idee kommen, ist natürlich irgendwo nachvollziehbar. Ihre Bilder von Salsa speisen sich eher vom Hörensagen oder vielleicht aus Film und Fernsehen. Ein „Salsa-Gen“ wurde bislang noch nicht gefunden!

Richtig ist natürlich, dass Menschen aus dem lateinamerikanischen Raum – oder entsprechenden Subkulturen in Nordamerika – einfach oft früher und intensiver mit Salsa in Berührung kommen, und dadurch schon in einem Alter ziemlich gut tanzen können, wenn viele von uns diese Musik und den Tanz erst gerade entdecken.

Schau‘ aber mal auf die Profi-Salsaszene: Dann wirst Du feststellen, dass es auch sehr viele Profitänzer gibt, die andere kulturelle Wurzeln haben. Kein Grund zu verzagen also!

Viele Moves kennen macht einen guten Tänzer

Schön wär’s! Fakt ist, es kommt nicht darauf an, wie viele verschiedene Schritte Du beherrschst und wie komplex Dein Styling ist. Am Anfang ist man natürlich immer tief beeindruckt von jedem, der komplexe Moves aufs Parkett legt und dabei den Eindruck vermittelt, er wüsse, was er tut.

Aber das ist ein wenig wie im Studium, wo man als Erstsemester Leute in seinem Seminar hat, die schon seit etlichen Semestern dabei sind – und vor allem eines richtig gut beherrschen: Dummschwätzen. Doch das merkt man dann auch oft erst nach ein paar Semestern, wenn man die Leistung besser einschätzen kann.

So ähnlich ist es beim Salsa tanzen auch. Das technische Beherrschen vieler Moves bedeutet nicht, dass jemand ein guter Tänzer ist. Dazu gehört vor allem viel Gefühl – für die Musik, aber auch für den Tanzpartner oder die Tanzpartnerin.

Du kannst also durchaus ein recht guter Tänzer sein, auch, wenn Du noch nicht so viele Varianten in Deine Figuren bringen kannst. Und nicht jeder, der sich selbstsicher über’s Parkett bewegt, ist auch wirklich ein guter Tänzer! Das wirst Du aber ganz schnell besser einschätzen lernen.

So gut werde ich nie tanzen können…!

Dieses Vorurteil fällt eigentlich eher unter die Kategorie „Vorurteile gegenüber sich selbst“. Trotzdem denkt so mancher, der die Stars das Salsa-Tanzbein schwingen sieht: „Das schaffe ich ja nie!“ – Und lässt es dann vielleicht gar gleich ganz mit dem Salsa tanzen.

So schwierig ist es aber wirklich nicht, den Einstieg zu finden. Der Grundschritt ist einfach zu lernen – und von dort aus entwickelst Du Dich buchstäblich Schritt für Schritt weiter. Im Idealfall bis zur Perfektion.

Das ist ein hochgestecktes Ziel, und vielleicht erreichst Du es nicht ganz. Unmöglich ist es aber nicht, und Du wirst in jedem Fall viel lernen, wenn Du mit Begeisterung und Einsatz dabei bist!

Salsa tanzen ist ein „nettes Hobby“

Hmmm, fragst Du Dich jetzt vielleicht, warum soll es denn kein nettes Hobby sein? Ist es etwa nicht nett? Doch. Aber definitiv mehr als ein Hobby, wenn Du einmal dabei bist.

Wer denkt, er kann einmal die Woche zum Tanzkurs gehen und hat sich damit ein nettes Hobby zugelegt, irrt. Das „Problem“: Wenn Dich das Fieber einmal gepackt hast, reicht Dir ein Tanzkurs einmal in der Woche sehr schnell nicht mehr aus.

Zum einen, weil Du schneller vorankommen möchtest, zum anderen, weil Du Dein Wissen schnell auch in der Praxis einsetzen möchtest. Besser also, Du planst gleich ein, dass in Zukunft ein Großteil Deiner Freizeit Salsa gehört.

Anderenfalls wirst Du schnell frustriert sein und womöglich deshalb etwas aufgeben, was Dich wirklich bereichern kann!

Dir fallen auch noch Vorurteile, Mythen und falsche Annahmen über Salsa ein, die immer wieder wiederholt werden? Du bist ganz anderer Meinung als wir? Dann hinterlass‘ uns einen Kommentar!

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